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Gründung |
1234 |
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Einwohner Stand 2008 |
58.000 |
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Fläche |
40 km² |
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Bildungseinrichtungen |
13 Schulen, 1 IGS, 2 Gymnasien, |
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Wichtige Wirtschaftszweige |
Schiffbau, Rechenzentrum, Verpackungsindustrie, Brauerei, Stahlbau, Multimedia |
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Durchschnittsalter |
ca. 46 Jahre |
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Angesiedelte Unternehmen |
ca. 3.500 kleine, mittlere u. große Unternehmen |

Hansestadt Stralsund - Das Tor zur Insel Rügen
Eingebettet in die malerisch reizvolle Boddenlandschaft zwischen der Halbinsel- Darß, Rügen und Usedom ist die Hansestadt Stralsund ein Anziehungspunkt für mehr als 1,5 Millionen Besucher jährlich. Insbesondere dem Erhalt der historischen Altstadt und den in der Backsteingotik erbauten Gebäuden verdankt die Hansestadt wohl Ihre Zugehörigkeit seit 2002 zum Unesco Welterbe.
Zu den Wahrzeichen Stralsunds gehören unter anderem die zwischen 1300 und 1800 errichtete und stetig erweiterte Stadtmauer, die zwischen dem 12. und 14. Jahrhundert erbauten Marienkirche, Nikolaikirche und Jakobikirche, mehrere Klöster und die riesigen Speichergebäude am Hafen. Auch der kurz vor dem 2. Weltkrieg erbaute "Rügendamm" als erste feste Verbindung zur Insel Rügen ist ein bemerkenswerter Bau und für Tausende von Anglern, die nicht nur aus Deutschland kommen, ein Paradies zur Heringszeit. Hier bietet sich dem Touristen so manches Mal ein furioses Bild. Zu den moderneren Wahrzeichen der Stadt zählt neben dem Ozeaneum, erbaut zwischen 2005 und 2008, unter anderem die in 2007 errichtete Rügenbrücke. Mit einer Länge von ca. 2,8 km und den beiden jweils 126 m hohen Pylonen ist die Rügenbrücke ein monumentales Bauwerk, was in Deutschland nach Vergleichbarem sucht. Alljährlich findet hier der Stralsunder "Brückenlauf", an dem Groß und Klein teilnehmen können, statt.
Des Weiteren zählen zu den touristischen Highlights neben dem Meeresmuseum und dem Ozeaneum, auch die Kirchen und Klöster. Von der etwa 100 Meter hohen "Aussichtsplattform" der Marienkirche am Neuen Markt genießt man einen unvergesslichen Blick über die Stadt bis hin zur Insel Rügen. In den sechziger und siebziger Jahren wurde mit den Neubausiedlungen Knieper, sowie in den achtzieger Jahren mit Grünhufe, die Altstadt dezentralisiert. Das Leben verlagerte sich immer mehr aus dem eigentlichen Stadtzentrum. Nach der Wende wurde allmählich mit der Sanierung und "Wiederbelebung der Altstadt begonnen. Zahlreiche Banken, Versicherungsgesellschaften, Handelsgewerbe, andere kleine und mittelständische Unternehmen und vor allem die Gastronomie siedelten sich wieder in der Altstatdt an. Diese sind heute beliebter Treffpunkt für Urlauber, Durchreisende und auch Einheimische. Ebenso ist Stralsund ein zentraler Ausgangspunkt für touristische Erkundungen, sei es mit Bus, dem Fahrrad oder auch per Pedes. Zahlreiche Radwanderwege führen von Stralsund in die nähere oder auch weitläufige Umgebung, sei es entlang der herrlichen und teilweise unberührten Küstenlandschaft über Barhöft, Barth bis auf die wunderschöne Halbinsel Fischland Darß. Oder aber auf der Insel Rügen entlang der Seebäder oder an der Westküste bis hinüber zur Insel Hiddensee, einer autofreien naturbelassenen Insel.
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